Als Kind sucht man zuerst die Schuld bei sich selber. Bin ich nicht gut genug? Hab ich etwas Schlechtes oder etwas Falsches getan?
Das Kind versucht die Eltern stets zu entlasten, damit sie in der Lage sind, für sein Überleben zu sorgen. Es ist eine Überlebensstrategie. Das ist natürlich eine totale Überforderung für das Kind. Zu den Schuldgefühlen gesellt sich womöglich eine unterschwellige Wut, verstärkt diese und erzeugt Scham, weil es gelernt hat, dass Wut nicht erlaubt ist. Das Unterbewusstsein verbannt sie oft schon, bevor sie gefühlt wird.
Im Energetischen Familienstellen wird als Erstes diesen Emotionen Raum gegeben.
Der Vater wird mit dem unbefriedigten Bedürfnis seines Kindes, gesehen und geliebt zu werden, konfrontiert. Meist beginnt er erst jetzt zu realisieren, welche Auswirkungen sein Verhalten auf das Kind hatte. Und meistens war er selbst in arger Not und konnte es einfach nicht besser. Vielleicht hat er dasselbe mit seinem Vater erlebt.
Das Erkennen der Situation löst Entspannung aus und die Liebe kann endlich fließen.
Da wir durch das morphische Feld immer miteinander verbunden bleiben, braucht der Vater dazu nicht mehr inkarniert sein.




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